Tai Chi als Kampfkunst
Vom Aspekt der Historie gilt: Das Kämpfen ist die zentrale Säule des Tai Chi. Der Begründer des Yang-Tai-Chi, Meister Yang Luchan, stand in dem Ruf ein besonders guter Kämpfer zu sein und man sagt, dass er nie besiegt wurde: Yang, der Unbesiegbare! (s. Yang Luchan, Yang Chengfu Center, Info: Yang Chengfu Center).
Die praktischen Anwendungen der "Inneren Kampfkunst" Tai Chi werden in vielen Schulen gelehrt und auf Wettkämpfen demonstriert, wobei allerdings - man denke an Push Hands - die zugrundeliegenden Prinzipien oft nicht eingehalten werden (s. 10 Prinzipien Yang Tai Chi). Grundsätzlich geht es in den Partner-Übungen um Balance, Entspannung, Atmung und Konzentration. Im richtigen Moment kann dann der Partner entwurzelt werden, sodass er sein Gleichgewicht verliert.
Tai Chi als Kampfkunst steigert die Geschicklichkeit im
Umgehen mit Kraft und Energie. Es hat häufig auch eine spirituelle Seite und es
stärkt Fitness, Willenskraft und Konzeptration. Das Betreiben des Tai Chi als
Kampfkunst steigert auch die Lebensqualität und die Zufriedenheit. Lesen Sie
mehr über Tai Chi als Kampfkunst:
Tai Chi Kampfkunst.
Meister Wu Tunan und Ling Kong Jin
Chinesische Experten listen verschiedensten Arten von "Jin" auf. "Jin" als Fachbegriff des Wushu bedeutet "Innere Kraft". Meister Wu Tunan war ein Experte für eine ganz besonders entwickelte Art der Qi-Kraft, dem "Ling Kong Jin".
Ling Kong Jin - Die "Leere Kraft" der Kampfkunst
Kampfkunst in Vollendung ist die geheimnisvolle "Leere Kraft" der Inneren Kampfkünste insbesondere des Tai Chi. "Leere Kraft" oder chinesisch "Ling Kong Jin" wurde u. a. beherrscht von Meister Wu Tunan. Er erlernte das Wu-Tai-Chi und das ältere Yang-Tai-Chi von Yang Shao Hou.

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